Sorgen, Angst oder Depression?

Sorgen, Angst oder Depression?

Gefühle als Bild

Ich hatte einen schwarzen Hund…

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Sorgen, Angst oder Depression?

beschreibt depressive Gefühle, die Auswirkungen und Möglichkeiten des Umgangs.

Nicht betroffene Personen können diese „negative Stimmung“ teilweise nicht nachvollziehen. Erklärungen bleiben an der Oberfläche und sind schnell vergessen, die Betroffenen bleiben in Erklärungsnot. Ein Gespräch mit einem angehenden Heilpraktiker für Psychotherapie hat mich an ein Video erinnert, das Gefühle und Auswirkungen kurz in viereinhalb Minuten auf den Punkt bringt. 

Das Buch: „Mein schwarzer Hund“ sensibilisiert zum Thema und Betroffene können Hoffnung schöpfen. Für Angehörige gibt es ein extra Buch, das auch deren Empfindungen aufgreift und versucht zu vermitteln.

Beide Bilderbücher sind inzwischen bestellt und werden demnächst unsere Praxisbliliothek erweitern.

In unserer Praxis erleben wir immer wieder Klienten die sehr sorgenvoll sind. Gefühle zu beschreiben, ist nicht immer einfach. Unsere Persönlichkeitsdiagnostik legt unbewusste Gefühle offen. Erwachsene und Jugendliche sehen im wahrsten Sinne des Wortes in den Grafiken, die Höhe der aktuell empfundenen Belastung und des Drucks. Die Auswirkungen auf die Selbstkompetenzen sind ebenfalls zu sehen und auch deren Höhe und aktuellen Nutzbarkeit.

Einige Klienten erleben hohen Druck und Belastung in den Zeiten von Prüfungen, deren Vorbereitungen, bei der Lebensplanung (welches Studium? welche Ausbildung?…), sich im falschen „Lernsetting“ befinden, oder auch in Umbruchphasen im Leben, Unzufriedenheit im Beruf oder in anderen Lebensbereichen. Daraus ergeben sich unter Umständen negative Gefühle, die sich vermehren. Diese Gefühlen belasten zusätzlich und erschweren letztlich den Alltag, das Lernen, das Familienleben und viele Bereiche des Lebens.

Eigentlich wünsche ich mir eine Fortführung des Buches mit dem Titel: „So wurde ich zum Domteur meines schwarzen Hundes…“ Das Gespräch mit dem angehenden Heilpraktiker für Psychotherapie Martin Förster hat einige wirkungsvolle Ansätze gezeigt und auch benachbarte Themen der Hochsensibilität mit aufgegriffen.

Experten zum Thema Depression sind wir deswegen nicht, aber mal wieder etwas mehr sensibilisiert.